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Sechs E-Mail-Fragen an Laura de Weck

Einfach Bock auf das Stück

1. Ihr neues Drama, Titel: "Mülheim" – worum geht es?

Um ein Heim für Schwererziehbare.

2. Welchen Einfluss haben Wettbewerbe wie der in Mülheim auf Ihre Kunst?

Mülheim ist mein erster Wettbewerb in dieser Form, die Frage kann ich darum (noch) nicht beantworten. Ich vermute, die Einladung nach Mülheim beeinflusst weniger meine Kunst als vielmehr meine Stimmung – sie macht Freude und stolz.

3. Was ist für Sie ein gutes Drama?

Ein gutes Drama handelt von existentiellen Grundfragen des Mensch-Seins, deshalb kann es alle Menschen aller Schichten ansprechen.
Ein gutes Drama benutzt in seiner Sprache die Mittel des Theaters.

4. Welches ist Ihre Lieblingsstelle (-szene, -zitat) aus "Lieblingsmenschen"?

Zum Beispiel: In der 9. Szene die Replik der Schauspielschülerin Jule:

"Bei der Übung mit den Gefühlen, da habe ich an Dich gedacht.
-
Damit sie echt wirken.
-
Die Gefühle."

5. Wie wünschen Sie sich den Umgang eines Regisseurs mit Ihren Stücken?

Der Regisseur sollte einfach Bock auf das Stück haben. Daraus ergibt sich ein lustvoller Umgang, und darin liegt Respekt.

6. Was hat Sie an Werner Düggelins Inszenierung Ihres Textes überrascht?

Das Stück "Lieblingsmenschen" besteht aus vielen Pausen. Werner Düggelin schafft es irgendwie, diese Pausen weder mit Handlungen noch mit Emotionen zu füllen – und sie trotzdem zu füllen.

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